Bei den Fünf Filmfreunden habe ich vorhin das Bourne-Orakel gefunden. Man bewertet 6 Filme und kriegt danach eine Empfehlung, wie man das Bourne Ultimatum finden wird.
Das allein ist aber nicht das interessante. Zu seiner eigenen Wahl wird ein personalisierter Trailer erstellt, welcher auf den eigenen Geschmack hin zugeschnitten ist. Das Bild ist dabei immer das gleiche, aber der Sprecher verändert sich je nach bewerteten Filmen. Beim ersten Mal wurde ich gleich positiv überrascht. Der Trailer war ziemlich cool und die Sprüche sehr passend. Und auch der zweite Versuch hat mich wiederholt positiv überrascht. Sehr interessante Geschichte. Erstellt wurde das ganze von MoviePilot. Und damit ihr das selbst mal ausprobieren könnt…
Im Zuge von Sinnlos im Weltraum und unzähligen weiteren (älteren) Parodien, ist in der letzten Woche folgender Ausschnitt aus Star Wars aufgetaucht. Die Fünf Filmfreunde haben mich unter anderem darauf Aufmerksam gemacht. In dem kurzen Videomitschnitt diskutiert der (schwäbische) Aufstandsrat des Todesstern darüber, ob virales Marketing eingesetzt werden soll oder nicht. Für alle die keinen B.Sc. in Wirtschaftsinformatik haben, hier die Definition aus Wikipedia:
Virales Marketing (auch Viral-Marketing oder manchmal Virus-Marketing, kurz VM) ist eine Marketingform, die existierende soziale Netzwerke ausnutzt, um Aufmerksamkeit auf Marken, Produkte oder Kampagnen zu lenken, indem Nachrichten sich epidemisch, wie ein Virus ausbreiten.
Aber genug Erklärungen und Geschwafel. Für alle nicht-Schwaben oder nicht-eingebürgerte-Schwaben ist es eh nur halb so komisch. Wer dann noch nicht einmal die Szene aus Star Wars kennt, der wird wahrscheinlich dabei einschlafen. Aber ich tue es euch trotzdem an. Ich netter, Ich.
Bei vielen anderen Diensten würde das noch nicht einmal funktionieren. Twitter machte mir das ganze aber sehr einfach. Nun denkt man sich ja nicht sonderlich viel dabei. Mit dem Unterschied, dass ich vor wenigen Wochen eine Mail von Twitter bekommen habe mit Neuigkeiten und tollen Änderungen.
Wenn ich meinen Account nun aber gelöscht habe, warum stehe ich dann bei Twitter noch irgendwo?!? Diese Web 2.0 Seiten sind auch alle gleich…
Nachdem der Tim wirklich reagiert hat, sind meine Besucherzahlen in die Höhe geschnellt. Ich kann mich kaum noch vor Besuchern halten und kann sogar schon aussortieren. Aber Spaß beiseite…
Immer öfters setze ich mich an die Entwicklung von Pekary. Ich bin wirklich begeistert von RubyOnRails und dem Model-View-Controller Konzept. Das ganze ergibt immer mehr Sinn und einen großen Teil der Homepage habe ich bereits fertig. Heute habe ich mir dann das erste mal ernsthaft Gedanken zum Thema Design gemacht. Gott sei Dank habe ich jemanden, der mir ein Design erstellt. Aber ins HTML umsetzen und die Struktur muss ich ja dennoch selbst erarbeiten. Weil ich eine faule Sau schlau bin, habe ich mich nach CSS Frameworks umgesehen. Auch wenn ich dachte, dass ich wenig Erfolg haben werde, bin ich schnell fündig geworden.
Blueprint heißt das schöne Stück und bietet genau das, was ich mir von einem CSS Framework erwarte. Die Möglichkeit ein Spalten-layout auf CSS Basis zu erstellen, aber viel wichtiger, vernünftige Vorgaben zur Typographie. Diese sollen auf jedem bekannteren Browser getestet sein und überall gleich gut ausschauen. Da meine Auswahl nicht sonderlich groß war (um ehrlich zu sein, war es das einzige), habe ich das gute Stück gleich mal ausprobiert. Nach anfänglichen Probleme, bin ich verdammt schnell damit zurecht gekommen. Gefällt mir sehr, sehr gut. Zwar habe ich auch schon die erste konstruktiven und weniger konstruktiven Kritiken gelesen, aber ich finde Blueprint eine gute Sache. Mir wird einiges an CSS Schreibarbeit erspart und ich bin mit meinem Layout weiterhin flexibel. Wem die Beispiele auf der offiziellen Seite nicht reichen, dem kann ich diesen Blog Eintrag ans Herz legen.
Wenn ich in den nächsten beiden Tagen mal ein wenig Zeit finde, werde ich selber mal ein kleines deutsches Tutorial zu Blueprint verfassen. Vielleicht kann ich ja damit dem einen oder anderen etwas unter die Arme greifen.
Nun fahre ich seit einigen Tagen auf Schienen. Ein paar Stunden habe ich mich eingelesen und danach gleich mal ein kleines Projekt angefangen. Das war eine einfache ToDo Liste und basierte auf einem kleinen Tutorial. Dort habe ich einige Funktionen noch hinzugefügt und war ganz begeistert von den einfachen Möglichkeiten.
Ich hab mich dann dazu entschlossen, die oft erwähnte agile Entwicklung mit Pekary zu fahren. *Haha!* Fahren. On Rails! Haha… Okay, war jetzt nicht der Brenner, aber irgendwie muss ich ja diesen Programmier-lastigen Eintrag etwas interessanter gestalten.
Damit ich mit Pekary trotz RubyOnRails und der Agilen Entwicklung nicht irgendwann in einer Sackgasse lande, habe ich mir gleich dazu ein lokales Subversion eingerichtet und versioniere ständig meine neuen Funktionalitäten. Viel habe ich noch nicht und von zeigen kann noch gar keine Rede sein, aber generell funktionert das MVC-Modell schon verdammt gut. Das ist recht einfach zu verstehen, weil es einen Sinn ergibt. Nicht wie so vieles anderes beim Programmieren.
Sehr einfach lief mit RubyOnRails auch die Einbindung von trendigen Web 2.0 Funktionen. Also Drag-and-Drop und Vorschlagsboxen bei der Suche. Demnächst will ich dazu noch etwas mehr schreiben und vielleicht auch mal ein Tutorial oder Erklärung angehen, wie man eine bestimmte Funktionalität mit RubyOnRails umsetzt. Vielleicht habe ich ja Glück und es interessiert sich *irgendjemand* dafür. Und nein, Hannes. Du bist da vollkommen außer Konkurrenz.
Zitat des Tages
"Ich sagte, niemand soll mich stören, wenn ich in meinem Zimmer sauge."
Selten so einen bescheuerten Film gesehen. Effekte sind "gut", aber sinnfrei und langweilig in die Länge gezogen. Einen Trostpunkt gibt es, weil ich John Cusack mag. Mehr nicht.
Gar nicht so schlecht, wir erwartet. Der Anfang ist sehr verwirrend. Aber zum Ende hin macht der Film wenigstens halbwegs Sinn. Wer allerdings Horror erwartet, wird enttäuscht.
Letzte Kommentare