Nachdem Superman (Brandon Routh) zu seinem Heimatplanet abgehauen ist um zu erfahren, ob dieser wirklich in Schutt und Asche liegt, macht er sich dann doch wieder auf den Weg zur Erde. Dort hat sich nach seiner langen Abwesenheit einiges geändert. Seine alte Liebe Lois Lane (Kate Bosworth) ist inzwischen verheiratet und hat ein Kind. Sein Erzfeind Lex Luthor ist wieder auf freiem Fuß und versucht erneut mit Kryptonit Superman zu bezwingen.
Jeder halbwegs informierte Mensch kennt die Story von Superman Returns schon lange. Der unbezwingbare Superheld besitzt einen Fehler und wird damit auf einmal aufgehalten. Aber irgendwie geht es dann doch wieder… Das ganze kommt einem schon reichlich bekannt vor. Da die beiden Hauptdarsteller auch keine Glanzleistung bieten, gibt es einige Szenen, welche nur zum Gähnen einladen. Zwischen den langwierigen Story-Sequenzen gibt es aber auch noch ein paar wirklich nette Action-Szenen zu sehen. Diese entstammen zwar merkbar(!) dem Computer, aber füllen den Film dennoch stark auf. Durch die Hilfe von Kevin Spacey kommt manchmal etwas Leben und sogar Spannung in den Film.
Ich bin leider kein Kenner der alten Filme, weswegen ich nicht beurteilen kann, ob der Film mit seinen vielen Anspielungen mit Vorwissen besser ist. Auf jeden Fall orientiert sich Superman Returns stark an den alten Filmen. Die Frage ist, ob hier nicht ein bißchen polieren geholfen hätte (wie es bei “Batman Begins” der Fall war).
Fazit:
Der Film wurde oftmals als teuerster Film aller Zeiten betitelt. Aus mir unerklärlichen Gründen merkt man das allerdings nicht wirklich. Die beiden Hauptdarsteller sind höchstens Mittelklasse und die Computer-Effekte sehen manchmal etwas zu sehr danach aus. Insgesamt aber ein unterhaltender Streifen mit ein paar Höhen und leider zuviel Tiefen.
Der Profi-Killer Chev Chelios (Jason Statham) will seinen Job für seine Freundin Eve (Amy Smart) aufgeben. Sein Auftraggeber findet das nicht unbedingt toll und verabreicht ihm ein asiatisches Gift, welches innerhalb von einer Stunde zum Tode führt. Seine einzige Überlebenschance sind andauernde Adrenalinschübe, damit das Gift nicht zu seinem Herzen durchkommt. So begibt er sich auf eine Tour durch Los Angeles um Rache an seinem Chef zu üben.
Der Film hat eine simple Story, welche keine Ansprüche erhebt in irgendeinerweise durchdacht oder kompliziert zu sein. Sie soll den Zuschauer einfach nur fesseln. Durch gewagte Kameraeinstellungen und Schnitte gelingt das bei Crank auch, wobei Jason Statham sein übriges tut. Er macht das, was er am Besten kann. Stumpfe Action mit coolen Sprüchen. Man sollte hier nicht von schauspielerisch überragender Leistung sprechen, sondern vielmehr von einfacher Unterhaltung.
Die Charakter sind bizarr und abgefahren. Da gibt es den Auftragskiller, der nur durch Adrenalin überlebt, seinen extrem schwulen Hilfskollegen, und seine durchgeknallte Freundin. Hieraus versucht Crank einiges an Kapital zu schlagen, indem einige Witze und Situation zusammen gestellt werden. Auch hier kann Crank ein paar Punkte verbuchen, welche zum schmunzeln und sogar herzhaftem Lachen einladen.
Des Weiteren überzeugt die Musik, welche in jedem Moment zum Adrenalinschub passt und einem hilft, selber mit zu fiebern.
Fazit:
Crank ist ein extrem abgefahrener, durchgeknallter, witziger und vor allen Dingen brutaler Film. Wer schon immer sehen wollte, wie ein Paar im Auto verfolgt wird, die Kugeln um die Köpfe sausen und der Fahrer einen Blow-Job von seiner Freundin kriegt, sollte sich unbedingt einmal Crank anschauen. Eine durchdachte Story kann man hier aber nicht erwarten.
Jeder hat sich sicherlich schon einmal die Frage gestellt, wie man die Welt zerstört. Oder nicht?
Auf jeden Fall war mir heute zwischen durch so langweilig, dass ich auf den genialen Gedanken gekommen bin, die Welt zu vernichten. Da meine Mittel und meine Zeit beschränkt waren (auf der Arbeit geht sowas nicht ohne zuviel Aufsehen zu erregen), brauchte ich eine einfache Möglichkeit. Bei den Streifenzügen durch die unendlichen Weiten des World Wide Web bin ich dann auf diese Seite Aufmerksam geworden. Dort wird erklärt, wie man mit einer Kaffee Tasse den Rest der Menschheit vernichtet.
Wen schon immer so etwas wahnsinnig wichtiges und spannendes interessant hat, dem rate ich dringend sich auf der englischen Seite um zu sehen.
Momentan schreib ich öfter und regelmäßiger neue Kritiken. Da mir der Aufbau der Startseite und der Bereich der Filmkritiken so langsam stinkt und meine Homepage bald 1 Jahr alt wird, überlege ich ein paar Sachen zu ändern.
Vor allen Dingen die Navigation zu den Filmkritiken gefällt mir nicht. Hier sollte ein dynamischer und übersichtlicher Aufbau her. Dabei werd ich sicher auf ein paar AJAX Funktionen zurückgreifen, um auch meine Seite Web2.0-sicher zu machen.
Des Weiteren führe ich höchst wahrscheinlich ein Wertungssystem ein. Ob ich dabei auf eine niedrige Anzahl von Sternen gehe, eine Prozentwertung oder etwas ganz anderes, weiß ich dabei noch nicht genau. Vielleicht biete ich euch hier die Möglichkeit eine eigene Wertung abzugeben und daraus ein Durchschnittswert zu bilden.
Aber auch meine News kriegen vielleicht eine kleine Aufmunterung. Ein eigenes Archiv und eine Möglichkeit neue Kommentare auf einen Blick zu erkennen, wären hier meine erste Wahl.
Wer für mich ein paar neue Ideen hat, sollte mir direkt einen Kommentar hinterlassen. Ich bin für jede Kritik und Anregung dankbar.
Der junge Slevin (Josh Hartnett) wird mit seinem Kumpel Nick verwechselt und gerät so zwischen zwei Gangsterbossen. “The Boss” (Morgan Freeman) verlangt von Slevin den Sohn vom “Rabbi” (Sir Ben Kingsley) zu töten und der “Rabbi” will sein Geld von Slevin zurück. Bei beiden Gangsterbossen steckt der Auftragskiller Goodkat (Bruce Willis) dahinter.
Die Story wirkt zu Beginn recht wirr und entfaltet sich auch erst nach und nach. Nach der Hälfte des Films versteht man erstmals genau wie was aufgebaut ist. Dabei ist diese nicht zu schwierig oder zu langweilig, sondern fügt sich sehr gut in den Film ein. Genau wie alle auftauchenden Schauspieler. Normalerweise erwartet man von Josh Hartnett keine Meisterleistung (im Gegensatz zu Morgan Freeman, Ben Kingsley, Bruce Willis und Lucy Liu), aber er passt sehr gut in die Story hinein und spielt seine Rolle extrem glaubwürdig.
Nicht zuletzt die Kehrtwende in der Story und Bruce Willis eiskalte schauspielerische Leistung fesselten mich. Für die witzigen Passagen ist Lucy Liu zuständig, welche als Freundin von Nick zufällig auf Slevin trifft und ihm bei seinen Problemen mit Witz und Charme behilflich ist.
Fazit:
Lucky Number Slevin hat leider immer noch keinen Verleih in Deutschland gefunden und ist daher nur als englische DVD verfügbar. Diesen Sachverhalt kann ich nicht ganz nachvollziehen. Schon allein die Schauspielernamen sollten helfen, den Film in die Kinos zu bringen oder zumindestens eine Veröffentlichung auf DVD. Der Film lebt jedoch nicht (nur) von seinen Schauspielern, sondern vor allem von seinen interessanten und gegensätzlichen Charakteren und der unglaublich durchdachten Story.
Letzte Kommentare