Da ist er also. Der neuste Otto-Streifen. Aber halt! Der Titel klingt nun rein gar nicht nach Otto. Gut beobachtet.
7 Zwerge ist keiner der typischen alten Otto Filme sondern orientiert sich an dem Märchen der 7 Zwerge (wie der Titel schon erahnen lässt). Damit Otto sich unter den 7 Zwergen nicht so allein fühlt, hat er sich jede Menge Verstärkung besorgt. Allen voran Mirko Nontschew, Hans Werner Olm, Ralf Schmitz, Atze Schröder… Es gibt fast kein Gesicht in dem Film, welches man noch nicht kennt. Aber wer nun denkt “Ach, einfach so viele Komiker wie möglich gesucht und daraus einen Film gemacht” der täuscht. Die Figuren passen meistens sehr gut in die Rolle hinein (bspw. Christian Tramitz als Jäger oder Rüdiger Hoffmann als Spieg’lein an der Wand) und schmiegen sich in das Geschehen ein. Getreu dem Motto zu viele Komiker versalzen den Brei, kann man nun auch wieder nicht an den Film heran treten. Man fällt zwar vor lachen nicht aus seinem (Kino-)Sessel, aber der eine oder andere gute Witz ist schon dabei. Und da die Palette von Comedians breit gefächert ist, wird wohl jeder auf seine Kosten kommen. Genau das ist aber einer der Nachteile des Films. Der eine gefällt einem gut, der nächste wieder schlecht. Dadurch hat der Film seine Höhen und Tiefen was sein Humor an geht und zwar abhängig vom eigenen Geschmack. Aber selbst wenn man jeden zum totlachen findet, wird es nie soweit kommen. Die Gags sind dafür einfach einen Tick zu flach und zu “otto-like”.
Fazit:
Wer einen typischen Otto Film erwartet, der sollte sich es zweimal überlegen sich ins Kino zu bequemen. Wer ein witzig erzähltes Märchen mal aus einer ganz anderen Art erleben will, dem kann ich nur raten sich 7 Zwerge an zutun. Denn immerhin lernt man auch den Unterschied zwischen Zwergen Halma und Doppelkopf.

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