Monthly Archive for März, 2004

Starsky & Hutch

Starsky & HutchDer übereifrige David Starsky(Ben Stiller) und Ken Hutchinson(Owen Wilson), der seinen Job nicht ganz so ernst nimmt, sind zwei komplett gegensätzlichen Polizisten aus Bay City. Der Polizeichef hat von beiden die Nase voll und verdonnert sie zum gemeinsamen Streifendienst. Gleich am ersten Tag finden sie eine angeschwemmte Wasserleiche und die Story um einen großen Kokaindeal beginnt.
Starsky & Hutch ist eine Hommage an die Kultserie der 70er Jahre. Auch wer die Serie früher nicht gesehen hat, kann sich getrost ins Kino setzen. Es macht irgendwie Spaß, den beiden Protagonisten über die Schulter zu schauen. Aber der Film ist auch sonst mit einer Menge witziger Szenen gespickt(“Ahhhh! Es ist ein…kleiner Mann!”, “Tu es.”). Zwar gibt es mehrere Lückenfüller, aber die Gefahr, dass man einschläft besteht dennoch nicht. Zusätzlich muss man den Auftritt von Gangster Rapper “Snoop Dogg” erwähnen. Er ist Boss in einem Viertel und zudem Informant sowie Freund von Hutch. Seine Rolle passt nicht ganz zu seinem sonstigen Auftreten, allerdings schafft er es das ganze (mehr oder weniger) überzeugend zu spielen. Jedoch wird hier wohl die Original Fassung des Films um einiges lustiger sein, da Snoop Doggs Syncronstimme nicht wirklich gut passt (Man gewöhnt sich an alles.).

Fazit:
Ich war etwas skeptisch bevor ich Starsky & Hutch gesehen habe. Insgesamt bin ich jedoch überrascht. Der Film hat einige gute Gags parat und läd zum Lachen ein. Leider sind ein paar wenige Szenen entweder schlecht umgesetzt, haben zu wenig Storygehalt oder beides. Trotzdem lohnt sich der Film um einen Abend mit guter Unterhaltung zu füllen.

Back To Gaya

Back To GayaDie Welt Gaya ist durch eine erfolgreiche Fernsehserie entstanden. Sie hat den Professor N. Icely aus dem TV-Programm verdrängt. Nun will er sich rächen und entwickelt eine Maschine wie er Personen und Gegenstände aus dem Fernseher in die Wirklichkeit holen kann. Buu, Zino und Co müssen sich also wieder zurück in den Fernseher “kämpfen”.
“Back to Gaya” sieht auf den ersten Blick wie ein typischer Kinderfilm aus, allerdings muss erwähnt werden, dass es der erste komplett Animierte Kinofilm aus Deutschland ist. Die Premiere glückt vom technischen Vergleich zu “Findet Nemo” oder “Shrek” auf jeden Fall. “Back to Gaya” sieht wirklich sehr schön aus. Die Landschaften und Charaktere brauchen sich nicht vor Pixar zu verstecken, allerdings gibt es ein paar Stellen wo man denkt, dass hier nicht weiter gearbeitet werden konnte. Positiv fällt die “Kameraarbeit” auf. Es gibt unzählige geniale Kamerafahrten und Blickwinkel, die man wohl in einem echten Film nie sehen würde.
Die Geschichte ist deutlich auf Kinder zu geschnitten. Der Großteil der Kinogänger werden sich aber eher einen “Findet Nemo” angucken, da in “Back to Gaya” eindeutig die guten Witze fehlen. Ein paar gute Ideen sind eingestreut, allerdings wirkt der Film insgesamt viel zu ernst. Aber die Story kann auch die Kinder enttäuschen. Insbesondere zum Ende hin wirkt das ganze etwas zu abgehoben und für Kinder nicht ganz geeignet.

Fazit:
“Back to Gaya” ist ein wunderschön animierter Film komplett aus Deutschland mit mehr oder weniger bekannten Syncronsprechern (bspw. Michael “Bully” Herbig). Die Story und Witze lassen zu wünschen übrig, wer aber mal wissen will, wie gut Deutschland mit dem Filmgiganten Hollwood mithalten kann, sollte sich mal 1 1/2 Stunden Zeit nehmen und reinschnuppern.

Gothika

GothikaDie Psychologin und Ärztin Miranda Grey (Halle Berry) arbeitet in einer Nervenheilanstalt. Sie begutachtet ihre Patienten sehr subjektiv bis zu einem bestimmten Moment. Sie selber landet nach einem Vorfall in der Nervenheilanstalt und beginnt die Probleme der Patienten zu verstehen.
Der Film versucht eine Gradwanderung zwischen Horror und Thriller. Die Story ist insgesamt sehr gut durchdacht (bis auf wenige Stellen) und fesselt einen stark. Leider kann man sich schon mindestens 5 Minuten im voraus denken, wie der Film sich entwickelt. Wie das ganze geschieht, bleibt aber immer noch spannend. Die Horrorszenen zwischendurch können einem aber wirklich die letzten Nerven rauben. Sie sind entweder sehr gut gelungen und jagen einem einen Haufen Angst ein oder aber sie sind vorausschaubar, störend und eigentlich unpassend im Bezug auf die Story.
Halle Berry spielt wieder einmal eine hervorragende Rolle und ist unglaublich überzeugend. Die meisten Szenen meistert Sie mit sehr guten Können und auch die Kameraführung lässt Atmosphäre aufkommen. Allerdings gibt es in beiden Bereichen wieder ein paar Patzer, welche aber nicht weiter ins Gewicht fallen. Die restlichen Schauspieler werden leider fast nur Oberflächlich dargestellt und haben so gut wie nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun.

Fazit:
Gothika ist sicher kein genialer Thriller und auch kein schaudriger Horrorfilm. Er ist eine Mischung aus beiden. Ab und zu gelingt ihm dies ganz gut, in einigen Momenten jedoch überhaupt nicht. Ob einem im Endeffekt diese Art Film gefällt, muss wohl oder Übel jeder selber herausfinden. Mich hat es nur in Ansätzen überzeugt und insgesamt eher ein bißchen enttäuscht.