Die Reporterin Andie (Kate Hudson) von einem Frauenmagazin, will für einen Artikel versuchen einen Mann mit den “typischen” Methoden innerhalb von 10 Tagen zu vergraulen. Sie gelant allerdings an den Werbefachmann Ben (Matthew McConaughey). Dieser will durch eine Wette an einen großen Auftrag kommen. Er muss lediglich dafür Sorgen, dass sich Andie innerhalb von 10 Tagen in ihn verliebt.
Das geschickt inszenierte Spiel nimmt also seinen Lauf. Wir, als Zuschauer, wissen über die Wette und den Artikel Bescheid. Die Hauptdarsteller haben jedoch keine Ahnung. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf machen viele Szenen Lust auf mehr. Ebenso sind die Einfälle von der bezaubernden Andie schön anzusehen. Wenn sie zum Beispiel Ben’s bestem Stück den Namen “Miss Sofia” gibt oder den gemütlichen Pokerabend versaut. Dabei trumpft Kate Hudson richig auf. Matthew McConaughey wirkt dagegen nicht sehr überzeugend. Er ist unter mehreren anderen Aspekten der Grund, warum der Film zum Ende hin zu gestellt und vorraussehbar wird. Besonders mit dem finalen, übermäßig kitschigen Duett vor einem großen Publikum sind beide Schauspieler maßlos überfordert.
Fazit:
Wie werde ich ihn los in 10 Tagen entwickelt sich wie ein Drama. Zu Beginn sehr ruhig und gelassen um die Schauspieler vorzustellen und den Zuschauer vorzubereiten. In der Mitte mit dem Höhepunkt am 6ten Tag, wenn der Liebesfarn schläft und fast jede Szene erneut zum Lachen, aber zumindestens zum Grinsen, einläd. Zum Ende wieder zu ruhig, ohne Witz und Verstand um eine Liebeskomödie zu einem Happy End zu verhelfen. Insgesamt ein netter Abend füllender Unterhaltungsfilm mit wenigen Stärken und vielen Schwächen.

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