Meine Erwartungen waren durch die Mundpropaganda schon sehr niedrig. Normalerweise beeinflusst mich diese nur geringfügig, aber wenn der Trailer schon genauso plump ist, dann kann man einfach nicht viel erwarten. Zudem überleg ich gerade, ob der Film überhaupt einen Fetzen Story hatte. Es gab ein U-Boot mit gefährlichen Gasraketen, eine russische Untergrund Organisation namens Anarchie99 und dann den Xander Cage (Vin Diesel). Das er also nichts geringeres zu erledigen hat, als die Welt zu retten, sollte also klar sein.
Von Vin Diesel sollte man zwar keine Schauspielerische Glanzleistung erwarten oder generell irgendwas erwarten. Er dümpelt mit pseudo coolen Sprüchen so vor der Kamera hin und her. Von dem eigentlich sehr guten Samuel L. Jackson war ich etwas enttäuscht. Er hat annehmbar gespielt, aber das er überhaupt in so einem Film mitspielt, hat mich schon nachdenklich gestimmt. Zumal er eine sowas von unwichtige Rolle hatte, die auch ein B-Movie Darsteller hätte einnehmen können. Aber der Film hatte auch etwas positives. Jedoch beschränkt sich das im Grunde auf die durchweg nette Musikbegleitung. Auch wenn Rammstein zu Beginn nur versucht mit “Feuer frei” einzuheizen, gibt es einige Lieder, welche recht gut zum Geschehen passen. Ein paar wenige Action-Szenen sind auch noch annehmbar, aber das meiste ist einfach stumpf, platt und total bescheuert.
Fazit:
Der Film hat es eigentlich nicht mal verdient im Kino gespielt zu werden. Er ist einfach sowas von anspruchslos, wenig durchdacht und hat zudem nicht mal eine (gute) Story. Das positive daran ist, dass xXx – Triple X auch nicht versucht anspruchsvoll zu sein, was einem schon am Titel auffallen sollte. Wer nicht viel denken will, sondern nur gerne Explosionen bestaunen will, ist hier genau richtig.

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